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Die Idee der BiBü – bilinguale Bücher - speist sich aus der Quelle der zweisprachigen Familie: Sowohl deutsche als auch englische Bücher werden von den Kindern und Erwachsenen in gleichem Maße gelesen und vorgelesen.
Bei Kindern gibt es Lieblingsgeschichten, die immer und immer wieder gehört werden wollen und vorgelesen werden sollen. Allerdings manches Mal mit kreativem Einsatz, wenn beispielsweise die deutschsprachige Mutter gerade nicht da ist oder keine Zeit hat, übersetzt der englische Vater die Geschichte spontan in seine – englische - Muttersprache (Pssst! Bei weit fortgeschrittener, eigener Müdigkeit liest er die Gute-Nacht-Geschichte manchmal auf Deutsch)!
Deutschsprachige Kinder, die zu Besuch sind oder an einer Lesezeit in der Grundschule teilnehmen, hören bei englischer Vorleserei aufmerksam zu und verstehen mehr, als erwartet. Mindestens den Klang der fremden Sprache finden Kinder spannend. Entscheidend ist nicht die wortwörtliche Übersetzung, sondern - in welcher Sprache auch immer – Stimmungen und Gefühle zu vermitteln. Deshalb sind die Gedichte und Erzählungen nicht übersetzt sondern nachgedichtet bzw. nacherzählt.
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